Ekmek Parasi – Geld für's Brot

Ekmek Parasi – Geld für's Brot

Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.

Sprache Türkisch, Deutsch
Untertitel Deutsch
Land Deutschland
Jahr 1994
Regie Serap Berrakkarasu, Gisela Tuchtenhagen
Länge 104 Minuten
Altersempfehlung Film 18 Jahre

Das Gemüse kommt aus dem Garten hinterm Haus, der Fisch kommt aus der Dose und das Geld fürs Brot aus der Fabrik. Dieses Geldes wegen kamen sie her. Frauen aus der Türkei, Frauen aus Mecklenburg - gemeinsam stehen sie am Fließband einer Lübecker Fischfabrik. Braungefärbte Hände, penetrant haftender Fischgeruch, schmerzende Arme und Rücken. Würde diese Arbeit von Männern gemacht, wäre sie längst schon automatisiert. Aber Frauenarbeit ist billig, und die Frauen beklagen sich nicht. Sie haben gelernt zu arbeiten, und das ist auch ihr Stolz.

 

Serap Berrakkarasu, 1962 in Istanbul geboren, drehte ihren ersten Kurzfilm 1989 im Rahmen der LAG Film, Hamburg. Ihr Porträt türkischer Migrantinnen aus verschiedenen Generationen, Töchter zweier Welten (1991), wurde 2019 für die Berlinale-Retrospektive "Selbstbestimmt“ ausgewählt. Ekmek parasi erhielt 1994 den Dokumentarfilmpreis der Nordischen Filmtage. Sie lebt in Lübeck, wo sie im Jugendmigrationsdienst (JMD) der Gemeindediakonie tätig ist

Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.